Kernöffnungszeit: 13-19 Uhr Mo-Fr
Bücher querbeet mit Schwerpunkt auf Politzeugs, Romane, Gedichte, Theater, Krimis.
Small collection of books in English, français, espaniol, italiano.
Desweiteren: Kinder-/Jugendbücher, Kochbücher, Psychologie/Pädagogik, Kunst und Film, Phantastica, Reisebücher, (Auto-)Biographien usw.
Keine Bibeln, keine Esoterik.
Service: Recherche und Bestellung von gebrauchten Büchern
Inh.: Patrick Krause
Oranienstr. 14a (Heinrichplatz)
10999 Berlin / Kreuzberg 36
Tel: 030 / 629 01 278 - buchladen@muessiggang.net
Der Second-Hand-Buchladen Müßiggang ist Teil des Ladenprojekts Assoziation 14a, in dem unter anderem auch Beratungen zur Verfügung stehen. Beratungen finden in gesonderten Räumen statt, welche sich an den Buchladen anschließen.
Die Buchbestände sind nur teilweise elektronisch erfaßt. Die leidige langweilige Dateneingabe geht langsam voran: 267 Bücher im ZVAB
Ausführlichere Beschreibung der Veranstaltung:
* http://14a.blogsport.de/2013/03/04/von-grasmoebeln-1-e-jobs-und-anderem
Nach einer Einführung zur Situation in Griechenland und zu verschiedenen Selbsthilfe- Ansätzen wird als ein Beispiel das Biocollective auf Kreta vorgestellt.
Es organisiert wirtschaftliche Selbsthilfe und gesellschaftliche Solidarität, indem die Mitglieder auf brachliegenden Olivenhainen ernten, und damit sowohl selbst Geld verdienen, als auch zum Beispiel Streikende unterstützen.
Info zum BioCollective: Öl in das Getriebe der Bewegung
Das Soli-Olivenöl wird an dem Abend angeboten.
Kooperationspartner:
Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe zum internationalen Jahr der Genossenschaften: weitere Veranstaltungstermine.
Ort: hier im Laden, Wegbeschreibung
Referent: Dietmar Lange
Moderation: Ralf Hoffrogge (Historiker)
Veranstalter:Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung
In der historischen Erinnerung an die Revolutions- und Nachkriegsgeschichte 1918/19 in Berlin sind zumeist nur die Ereignisse aus den Novembertagen 1918 und der sogenannte "Spartakusaufstand" vom Januar 1919 präsent. Steht das Erste für den Sturz der Monarchie, so das Zweite für das Scheitern der sozialistischen Revolution in Deutschland und die Ermordung ihrer beiden prominentesten Vertreter, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
Jedoch kam es nur kurze Zeit später, im März 1919, zu einem Generalstreik in der deutschen Hauptstadt, in dessen Zuge sowohl die sozialrevolutionären Bestrebungen als auch die militärische Gegenrevolution erst ihren Höhepunkt erreichten. Eingebettet in einer landesweiten Streikwelle versuchten die im November entstandenen Arbeiterräte die Ausweitung ihres Einflusses in den Betrieben und Verwaltungen sowie die Einleitung der Sozialisierung gegen die gleichzeitig in Weimar tagende Nationalversammlung durchzusetzen. Die Reaktion bestand im bis dahin größten militärischen Einsatz in Berlin, der in einem ungeheuren Blutbad in den Arbeitervierteln der Stadt endete, welches selbst noch die Kämpfe im Januar in den Schatten stellte.
Der Autor Dietmar Lange wird zusammen mit dem Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung sein Buch vorstellen und auf die Geschichte der sozialen Massenbewegung nach dem 1. Weltkrieg in Berlin eingehen.
Wir versuchen an diesem Tag, mit Workshops, politischen Veranstaltungen, Ausstellungen und einem Kulturprogramm, uns und unsere Arbeit vorzustellen: Tagesprogramm.
Uns interessiert, daß Forderungen nach Freilassung der Festgenommenen fallengelassen wurden, um Häuser zu legalisieren.Stimmt dies oder waren diese Forderungen nach Freilassung und Amnestie nie ernst gemeint und wie ist der Umgang mit den Gefangenen einzuordnen? Was heißt dies für uns und ist der heutige Umgang mit 'unseren' Gefangenen genauso funktional? Dies wollen wir mit euch diskutieren.
Die Veranstaltung stellt einen Versuch dar, die Entwicklung seit 2008 ansatzweise zu beschreiben und einzuordnen.
Unter dem Spardiktat der Krise spitzen sich die sozialen Bedingungen und Kämpfe zu, wobei die Protagonisten der Kämpfe sich teilweise aufeinander beziehen, teilweise ohne Bezug aufeinander agieren. Zugleich formiert sich ein breiter Rassismus und sozialer Kannibalismus in der Gesellschaft. Im Kampf dagegen fangen Migrant_innen und die "Bewegung" an, sich aufeinander zu beziehen, neue politische und soziale Organisisierungsformen entstehen.
Die Medienwerkstatt 14a hat mit freundlicher Genehmigung von Michael und Ralf eine Tonaufnahme der Veranstaltung bereit gestellt (Geduld, das Laden der Dateien kann 1-5min dauern oder mit Rechtklick einfach auf die eigene Festplatte abspeichern):
Über den KB ist 2002 die hervorragende Untersuchung von Michael Steffen erschienen: Geschichten vom Trüffelschwein -Politik und Organisation des Kommunistischen Bundes 1971 bis 1991 (Verlag Assoziation A). Diese stützte sich auf öffentliche und interne Materialien des KB, sowie intensiven Korrespondenzen und Interviews mit einer Vielzahl ehemaliger Leitungskader des KB. Zu dieser Liga gehörte der Vortragende nicht. Vielmehr war er auf der untersten Arbeitsebene als KB-Kader tätig. Den Schwerpunkt bildete neben der Organisations- die antirep/antifa-Arbeit. Solche Leute traten weder als vermeintlich orientierend Wirkende bei bündnispolitischen Verhandlungen auf (Aktionseinheiten, etc.), noch schrieben sie Artikel, die anderen die Welt erklären sollten. Wir waren schlicht "Umsetzer_innen" der jeweiligen Beschlüsse. Hier: Vorwiegend in Nordrhein-Westfalen, nicht gerade ein Schwerpunkt der ML-Bewegung. In dieser Funktion waren wir aber auch Ziel staatlicher Aufklärungsbemühungen und Einschüchterungsversuche.
Die Veranstaltung bietet einen diesbezüglichen, zwangsläufig subjektiven, Erlebnisbericht:
Ort: hier im Laden, Wegbeschreibung
Seit zwei Jahren befinden sich bundesweit linke Buchläden wieder in den Schlagzeilen. Übereifrige Staatsanwälte hatten bei ihnen im Monatstakt Durchsuchungen beantragt. Sie wollten die Läden kriminalisieren, weil sie einigen Herausgeber_innen konspirativ hergestellter Zeitschriften nicht habhaft werden konnten... mehr dazu: http://unzensiert-lesen.de/
Wir sind gespannt, was uns im neuen Jahr von dieser Seite noch erwarten wird.
Zunächst jedoch wird es uns Anlass genug sein, Ausflüge in die Geschichte des linken Buchhandels zu unternehmen. In den 1970er Jahren existierte ein eigener Verband des linken Buchhandels (VLB). Geboren aus den Revolten um 1968 bildete er für die radikale Linke Westdeutschlands eine wichtige Anlaufstelle. Im Rahmen seiner Promotionsarbeit hat sich unser Referent, Uwe Sonnenberg, in die Geschichte des VLB eingearbeitet. In seinem Vortrag wird er uns einen Abriß der Entwicklung des Verbandes geben.
Was war eigentlich der VLB, der Verband des linken Buchhandels? In welcher Situation, zu welchem Zweck hat er sich gebildet?
Warum gibt es den VLB nicht mehr?
Weitere Fragen insb. für die Diskussion:
Würde ein VLB heute noch Sinn machen? Gibt es alternative Formen der Kooperation linker Buchläden, Verlage, Druckereien? Gibt es überhaupt noch eine Kooperation oder wurschteln alle so vor sich hin und stöhnen unter dem ökonomischen Druck? Oder richtet das Internet eh langsam alle linken Buchläden und Infoläden zugrunde? Ist das Internet ein guter Ersatz? Was ist denn überhaupt heute das Selbstverständnis linker Buchläden?
Auch andere linke Buchläden sind angefragt und herzlich eingeladen an der Diskussion teilzunehmen.
Referent: Ralf Hoffrogge (Historiker, reflect!)
Moderation: Michael Hewener (reflect!)
Angesichts des aktuellen Gegensatzes von Massenarbeitslosigkeit für die einen und gesteigerter Arbeitshetze für andere spielen Forderungen nach Grundeinkommen und radikaler Arbeitszeitverkürzung derzeit eine große Rolle. Arbeit und Existenz sollen entkoppelt werden, ein würdiges Leben auch ohne Lohnarbeit möglich sein. Statt des alten Kampfes der Arbeiterbewegung für bessere Löhne wird ein "Kampf gegen die Arbeitsgesellschaft" gefordert.
Dieser Kampf gegen die Arbeit ist jedoch kein neues Phänomen: bereits Anfang des 19. Jahrhunderts und auch schon vorher widersetzten sich radikale Handwerker, städtische Unterschichten und Tagelöhner dem aufkommenden Zwang zur Lohnarbeit. Feste Arbeitszeiten, Fabrikdisziplin und fremdbestimmte Arbeitsprozesse waren Phänomene, die in längeren Kämpfen mit Zwang durchgesetzt werden mußten. Erst nach einer Generation wurde die Lohnarbeit zur unhinterfragten Realität - und die Schimpfworte "Arbeiter" und "Arbeiterin wandelten sich zu einer positiven Protest-Identität, die sich in der Revolution von 1848 zum ersten mal entfaltete.
Der Workshop gibt ein kurzes Impulsreferat zu historischen Kämpfen gegen die Einführung der Lohnarbeit und stellt dann die Frage, inwieweit diese Erfahrungen in der heutigen Krise der Arbeitsgesellschaft relevant sind.
Zum Referenten: Ralf Hoffrogge ist Historiker, vor kurzem erschien von ihm in der Reihe "Theorie.org" eine historische Einführung zum Thema "Sozialismus und Arbeiterbewegung", auf deren Überlegungen auch die Veranstaltung basiert. Mehr dazu unter:
* http://www.theorie.org/titel/655_sozialismus_und_arbeiterbewegung_in_deutschland
So, 13. Juni 2010, 14-22:00 Uhr: Wiedereröffnung der Tempest Anarchist Library. Mit großer Begeisterung möchte ich hinweisen auf die Eröffnung meiner Nachfolger im alten Müßiggang-Keller in der Reichenberger Str. 63a.
Sa, 29. Mai 2010, 13:00 Uhr: Umzug des Buchladens (und der WGcompany) aus der Reiche 63a an den Heinrichplatz. Noch mal vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer!
Islamische Staaten geraten durch die Verfolgung "Homosexueller" immer wieder in den Blickpunkt der Medien, und wenn sich hierzulande deklassierte Halbstarke aggressiv gegenüber Schwulen zeigen, fragt man reflexhaft nach ihrem "kulturellen Hintergrund". Dabei ist die klassische türkische und arabische Liebeslyrik voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, die man in der Literatur des "aufgeklärten" Abendlands vergeblich sucht.
Angesichts dieses Widerspruchs zeichnet Georg Klauda die Konzepte mann-männlicher Liebe und Lust in christlichen und muslimischen Gesellschaften vergleichend nach. Er zeigt den historischen Anteil des Westens an der Formierung antihomosexueller Diskurse in der islamischen Welt und belegt, dass auch in Deutschland - trotz aller gegenwärtigen Liberalität - von einer Auflösung des heteronormativen Korsetts keine Rede sein kann.
Do, 9. April 2009: Revolutionäre Obleute, Berliner Vollzugsrat, Räterevolution 1918/19 - Autor Ralf Hoffrogge stellt sein neues Buch vor: "Richard Müller", eine Biographie des Vorsitzenden des (Berliner) Vollzugsrates.
Sa, 21. März 2009: Kleiner Sit-in zum Frühlingsanfang und um mal eine Art offiziellen Anfangs von Müßiggang am neuen Ort (Reichenberger Str. 63a) zu haben.
| Gewicht | BRD | Schweiz | EU | Welt |
| bis 500 g: | 1,20 € | 3,20 € | 3,20 € | 3,20 € |
| bis 1000 g: | 1,90 € | 5,70 € | 5,70 € | 5,70 € |
| bis 2000 g: | 4,30 € | 11,50 € | 9,10 € | 11,50 € |
| bis 30 kg: | 5,00 € | Anfrage | 12,50 € | Anfrage |
Sondergrößen, Gewicht von mehr als 2kg, gewünschte Luftpost oder Versicherung können wir alles machen und würden das vorher per email, Fax oder Telefon mit ihnen besprechen. Weltweiter Versand (insb. in die Schweiz und Liechtenstein) ist kein Problem und machen wir gerne, die korrekte Angabe der Versandkosten in Abhängigkeit vom Zielland würde aber den Rahmen obiger einfacher Portotabelle sprengen.
Recht zum Widerruf
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von einem Monat ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder durch Rücksendung der Ware widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform (als Brief, Fax oder E-Mail), jedoch nicht vor Eingang der Ware bei Ihnen. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Ware.
Der Widerruf und die Rücksendung des Buches oder der Bücher ist zu richten an:
Müßiggang, Second-Hand-Buchladen
Patrick Krause
Oranienstr. 14a
10999 Berlin
Tel/Fax: (030) 629 01 278
Folgen des Widerrufs
Im Falle eines wirksamen Widerrufs senden Sie uns das Buch bzw. die Bücher zurück und falls Sie bereits bezahlt haben, erstatten wir Ihnen Ihr Geld zurück. Die in den Büchern auf den ersten Seiten angebrachten handschriftlichen Vermerke unsererseits müssen unversehrt und vollständig sein und dienen der Identifizierung der Bücher. Wenn unsererseits kein Versand- oder Beschreibungsfehler vorlag und der Preis der Ware unter 40 Euro lag, bitten wir Sie die Rücksendekosten zu übernehmen. Bei einem Fehler unsererseits oder einem Warenwert von über 40 Euro, ist die Rücksendung für Sie kostenfrei, d.h. wir würden Sie bitten die Sendung zu frankieren, eine Notiz mit Ihren Kontodaten beizulegen und wir erstatten Ihnen den Betrag zurück.
* Ende der Widerrufsbelehrung *
Trotz dröger Geschäftsbedingungen... viel Spaß beim Lesen!